Club der Wiener Musikerinnen - Clubnachrichten Nr.102

„MUSIK UND MALEREI“
VIRTUOSES KLAVIERSPIEL UND FARBLICHE IMPRESSIONEN
Klänge, die zu visueller Gestaltung anregen, Musik und Malerei als disziplinübergreifende Auseinandersetzung: am 10. Februar 2018 gab es viel zu erleben. Ein Klavierabend in Verbindung mit einer Gemäldeausstellung, gestaltet von der Pianistin Eri Mantani und der Kunstmalerin Hiroko Ueba, wurde zu einem Ereignis auf höchstem künstlerischem Niveau. Das Musikprogramm stand mit Werken von Domenico Scarlatti, Schubert und Liszt im Zeichen absoluter Virtuosität. Zu Beginn zehn Scarlatti-Sonaten mit ihren perlenden Tonläufen und verspielten Verzierungen mit  fast  atemberaubender  Schnelligkeit  vom  Allegro  über  Presto  bis  zum  „Allegrissimo“;  zwei
„Andante e cantabile“ bildeten dazu den wirkungsvollen Kontrast.

Es folgten drei Klavierstücke D 946 von Franz Schubert, entstanden im Mai 1828, wenige Monate vor Schuberts Tod: Werke von großformatiger Dimension, die immer aufs Neue in ihrer harmonischen Spannweite staunen machen. Zum Abschluß der Erste Mephisto-Walzer von Franz Liszt: eine Interpretation im schönsten Zusammenwirken von Virtuosität und Musikalität. Hier wurde Technik der absoluten Spitzenklasse geboten, verbunden mit einer bei der Interpretation der Klaviermusik von Liszt seltenen Sensibilität. Großer Jubel im vollbesetzten Saal, und als Zugabe eine weitere Scarlatti-Sonate.

Hiroko Uebas Bilder sind Ausdruck der Verbindung von Bildender Kunst und Musik von farbenfroher Wirkung und teilweise abstrakten Formmotiven und einer sehr persönlichen, individuellen Aussage. Ein besonderer Dank auch an Hiroko Ueba, die mit japanischen Spezialitäten für eine interessante und willkommene lukullische Bereicherung sorgte. Mit großer Freude konnte unter den Gästen auch der weltbekannte Pianist Professor Alexander Jenner begrüßt werden, der sich nicht nur zu den gebotenen Leistungen sehr anerkennend äußerte, sondern auch voll des Lobes über die Klangschönheit unseres Bösendorfer-Flügels war. Dieses herrliche historische Instrument -
„Geburtsjahr“ 1908! - war wohl der dritte Star dieses außergewöhnlichen Abends.

- Club der Wiener Musikerinnen (Vienna Austria)

「音楽現代」2017年3月号

 ドイツを拠点に演奏活動を展開しているピアノの萬谷衣里がD.スカルラッティのソナタ集を録音したが、きわめて魅力的な内容に仕上がっている。500曲以上もあるソナタの中から選曲して1枚のディスクにまとめるには、奏者の考え方というかセンスが見て取れるが、萬谷の選んだ19曲は有名曲も少しはあるが、多くはそれほど頻繁に聴かれるものではないが、実に様々な曲想の変化に富んだ曲でまとめられ、それをまさにセンス良く配置している。そして何より演奏が輝いているところが印象的。生き生きと弾むリズム感や自在な緩急具合などを駆使してスカルラッティのソナタの多彩さと魅力を存分に伝えている。(福本健)

「レコード芸術」 2017年2月号

 東京芸大大学院を修了後ドイツに留学し、国家演奏家資格を取得した萬谷衣里によるスカルラッティのソナタ集。残念ながら私はその実演を聴いたことがなかったが、このCDを聴いて驚いた。その透明感に満ちた音色と切れ味の良いリズム感から生み出される生命力に満ちた音楽の素晴らしさや、何よりも音楽の内実や本質を的確につかみ取るセンスの良さにである。その音楽は、短い中に比類のないミクロコスモスが形成されており、それを過不足なく実現しようと思えば、指が回るとか音が美しいだけではとても済まされない難しさがある。そこに込められた瞬間的な美を的確に表現する鋭い感性と、その美を短い時間の中に封じ込める構築力が不可欠だが、彼女にはそれがある。非常に可能性を感じさせるピアニストの登場である。(中村孝義 海外盤REVIEW)

Radio France Musique

D.Scarlatti's two sonatas (K.427&K.478) from the new CD "Domenico Scarlatti Sonatas - Eri Mantani" were broadcasted on radio "France Musique" in France on February 8th 2017 . You can listen the podcast on this link.

 

ラジオ・フランス番組内でCD「ドメニコ・スカルラッティ ソナタ集(萬谷衣里)」が取り上げられました。

 


CLASS:aktuell 2017/Nr.1

Aus dem prallen Leben

Eri Mantani debütiert mit audiophilem Scarlatti Album


Domenico Scarlatti war als Personal Coach für die spanische Königin María Barbara engagiert. Um ihr Klavierspiel zu perfektionieren, ließ die Monarchin vom talentierten Neapolitaner unzählige Übungsstücke komponieren. Aus den 555 überlieferten „Sonaten“, die mit unerquicklichen Etüden nun wirklich gar nichts gemein haben, hat die japanische Pianistin Eri Mantani eine reizvolle persönliche Auswahl zusammengestellt, ein prall gefülltes Debütalbum, wie es kurzweiliger nicht sein könnte.

Die Königin muss beachtliche Fähigkeiten auf dem Tasteninstrument gehabt haben: Riesige Sprünge, hochvirtuose Läufe oder Überkreuzen der Hände sind auch heute für jeden Tastenspieler eine technische Herausforderung – zu Scarlattis Zeiten waren derartige Raffinessen geradezu revolutionär!

Und als wäre das nicht genug, überraschen die formal scheinbar überaus schlicht gehaltenen Sonaten immer wieder mit völlig unkonventionellen harmonischen Wendungen und virtuoser Brillanz. Und dann ist da noch das spanische Kolorit, das Scarlattis Sonaten so unverwechselbar macht. Immer wieder finden sich Anklänge an die traditionellen andalusischen Tänze, vor allem den Flamenco. Und wie Scarlatti Gitarrenklänge auf die Tastatur zaubert, ist einfach bezaubernd, wie z. B. in der f-Moll- Sonate K 239, oder die atemberaubenden Tonrepetitionen der Sonate in G-Dur K 455!

Eri Mantani versteht es, dieses südländische Flair auf dem mächtigen Steinway D zum Leben zu erwecken. Das perlt und glitzert, dass es eine Freude ist; aber auch die melancholischen Momente kommen keineswegs zu kurz. Das schon in stereo glasklare Klangbild sollte man am besten in 3D genießen - so wird die fein aufgenommene Super Audio CD zum audiophilen Hörvergnügen! (Lisa Eranos)

Musicalifeiten - www.quadrevisie.nl

Tegen 1721 ging de zesde zoon van de Napolitaanse opreracomponist Alessandro Scarlatti aan het Spaanse hof in Lissabon werken en later vestigde hij zich in Madrid waar hij tot zijn dood in 1757 zou blijven. De jonge Maria Barbara die later koningin van Spanje zou worden, was niet alleen leerling van Scarlatti maar ook zijn beschermvrouw. Zijn 555 sonates voor klavier werden grotendeels voor haar geschreven. Ze moet hoogbegaafd zijn geweest want de componist maakte het haar niet makkelijk met grote sprongen, botsende dissonanten, virtuoze loopjes en met gekruiste handen spelen. Elke denkbare techniek komt voor. Scarlatti meteen als fitness trainer dus. De Japanse, in Berlijn gevestigde pianiste Eri Mantani weet hoe je een mooie selectie uit die sonates op een Steinway D ideaal kunt laten glinsteren en sprankelen. Wat veelbelovend voor een cd debuut! Wanneer op de piano, dan zo, kristalhelder. Op bewonderenswaardige manier treedt ze in de voetsporen van andere grote pianistische Scarlattivertolkers als Vladimir Horowitz (Sony 517487-2, Mikhail Pletnev (Virgin 561.961-200, Yevgeny Sudbin (BIS CD 1508) en Igor Pogorelich (DG 435.855-2). Opnametechnisch heeft ze zelfs een streepje voor. Een uitgave die Scarlatti bewonderaars dus eigenlijk niet mogen missen. (Jan de Kruijff)

www.classicalcdreview.com

Among he most memorable performances I know of a Scarlatti sonata is Martha Argerich's encore playing of K.141 from the 2009 Verbier Festival available on DVD. (You can see it on YouTube). This was a magic performance in every way. Other great pianists over the years have recorded a few of the sonatas and , and there have been several complete recordings, both on piano and harpsichord. On SACD there are disks featuring pianists Yevgeny Sudbin, Vincent Boucher, and the MDG label has disks by Stephen Marchionda and Christian Zacharias. That label now offers a third multi-channel recording, this one featuring young Japanese pianist Eri Mantani. She has won numerous awards and prizes, given countless recitals and concert appearances. She has made few recordings, but you can see her on YouTube. There are many videos of her playing Bach, Chopin, Liszt, Prokofiev and Scarlatti, whose music is featured on this fine new SACD. She plays a wide selection of the composers 500-plus sonatas, nineteen in all. These are excellent in every way, in these recordings made in May 2016 in Abtei Marienmïnster Konzerthaus. (Robert E.Benson)

Märkische Oderzeitung

Scarlatti, Brahms und Beethoven im Repertoire:  Bereits zum zweiten Mal gastierte am Sonntag die Pianistin Eri Mantani in der Klosterscheune. Als Zugabe spielte sie Chopin.  © Juliane Pieper/MZV
Scarlatti, Brahms und Beethoven im Repertoire: Bereits zum zweiten Mal gastierte am Sonntag die Pianistin Eri Mantani in der Klosterscheune. Als Zugabe spielte sie Chopin. © Juliane Pieper/MZV

Komponisten virtuos interpretiert

Zehdenick (jp) Den Auftakt im diesjährigen Kulturkalender der Zehdenicker Klosterscheune spielte am vergangenen Sonntag die Pianistin Eri Mantani.

Ihr türkisblaues Abendkleid - ein Blickfang im rustikalen Ambiente, ihr Programm - eine Deutschlandpremiere. Mit virtuos interpretierten Stücken bekannter Komponisten zog die Japanerin das Publikum in ihren Bann. Fröhlich beschwingt begann Mantani ihr Vorspiel mit vier Sonaten des italienischen Komponisten Domenico Scarlatti, gefolgt von Variationen Mozarts. Seinen "Türkischen Marsch", einen Klassiker, spielte Mantani als ersten Höhepunkt vor der Pause, bevor sie mit Brahms zurückkehrte. Wie fließendes Wasser perlten ihre Hände über die Klaviatur, besonders eindrucksvoll im Stück "Am See von Wallenstadt" von Franz Liszt. Und dann wurde alles still: Mit Beethovens Mondschein-Sonate versetzte Eri Mantani ihr Publikum in eine andächtige Stille. Fünf Minuten lang herrschte absolute Regungslosigkeit in allen Reihen. Von den Zuhörern gab es zum Abschluss viel Applaus, von Mantani dafür Chopin als Zugabe. Über die Grenzen Japans hinaus ist die in Berlin lebende Pianistin inzwischen bekannt. Sie gastierte in Italien, Frankreich und Österreich. In die Zehdenicker Klosterscheune zog es Mantani nun schon zum zweiten Mal, wie sich Jörg Zieprig am Sonntag erinnerte.

- Recital in Zehdenick, Brandenburg Germany (10.Jan.2016)

2014年度 青山音楽賞 贈賞理由

【萬谷衣里ピアノリサイタル ~ふたりのフランツ~】
 受賞対象公演では、最初にD.スカルラッティのソナタ4曲が演奏され、その後本題の「ふたりのフランツ」へ移行した。「フランツ」という同名を持ちながらも、シューベルトとリストの楽曲が持つ音楽性は対照的であると言っても良い。萬谷はそんな2人のピアノ曲が持つキャラクターを巧みに弾き分けただけではなく、深い洞察力と精神性を持って最後の一音まで聴衆を魅了し続けた。強靭なテクニックと安定性はもちろんのこと、萬谷のピアニズムを支えるものは、彼女の豊かなイマジネーションにある。シューベルトの《4つの即興曲》では抒情的な音で聴き手の想像力をかき立て、リストの《ソナタロ短調》では崇高とも言うべき音楽を我々に示してくれた。どれほどの難曲であっても技術を誇示せず、自身の確固たるポリシーを提示しようという姿勢は、近年活躍する音楽家の中でも稀有な存在であろう。それはプログラミングの段階から顕著に見られる。日本を代表するピアニストとして一層の飛躍を願いつつ、ここに青山音楽賞「音楽賞」として顕彰する。

(青山音楽賞審査委員長 田隅靖子 2015年3月7日 第24回青山音楽賞授賞式)

Radio Stephansdom

The concert recording at the Liszt Festival Raiding (21 June 2014) was broadcasted on 6 and 10 September 2014 by radio "Radio Stephansdom" in Vienna. The interpretation of Eri Mantani - "Polish Melody" and "Hungarian Rhapsody No. 2" of Franz Liszt - you can listen here.

 

ウィーンのラジオ番組で「リストフェスティバル・ライディング」におけるライブ録音が放送されました。

 


「音楽の友」2014年6月号

 ドメニコ・スカルラッティの4つのソナタ(K.513, 435, 135, 245)に続いて、シューベルトの「4つの即興曲」Op.142を弾いた。明晰でダイナミックな打鍵である。萬谷はスカルラッティを現代的な音色で処理したが、それは情熱を内に放射するシューベルトを効果的に誘導する役割を果たした。4曲全体を1つのソナタのように構成、憧憬や願望の曲想に激しい情念を照射することで、新鮮な輝きを引き出した。

 後半はショパンの歌曲の旋律を取り入れたリスト<ヴォロニンツェの落穂拾い>の第2番<ポーランドのメロディ>とショパンの「コントルダンス」の後、リストの「ソナタ」ロ短調。透明な音色に艶が加えられたが、特に「ソナタ」では激しさと交互に現れる"静寂"に曲想全体を秘かにリードさせた。激流のように積み重ねられる急速のパッセージでも音が濁らない。凝縮の中に突然、顔を出す憧れに満ちた旋律の処理も巧みだ。シューベルトとの差異の中に共通性を見つめる視点に好感。(嶋田邦雄 2014年4月20日 青山音楽記念館バロックザール)

「読売新聞」2014年5月9日

 その昔、ある演奏会でのこと。あまたの出演者の中、未知の人のピアノが私の耳を強く捉えた。爾来、その人、萬谷衣里の演奏に魅了されている。今回もまた。

 萬谷は大阪出身でドイツを拠点に活動する若手。当日の演目は、自身が深い共感を抱く「ふたりのフランツ」、シューベルトとリストを中心に据えたものだ。

 生命を宿した音が自在に躍り出す。最初の演目、スカルラッティの4つのソナタ、とりわけK435での連打音を聴いていると、そんな心地がした。いや、どの演目でも萬谷の演奏はノリが良い。そして、聴き手をも自然に乗せてしまう。

  しかも、細心さも十分にあることはシューベルトの「4つの即興曲」作品142の演奏を聴けばわかる。かなり込み入った第1曲や、ともすると勢いだけで弾かれがちな第4曲も萬谷の手にかかると、一つの筋の通ったドラマとして聴き手に供される。また、華麗な変奏が連なりながらも、節度と調和を失わない第3曲にも説得力があった。

 とはいえ、もっとも聴き応えがあったのは後半の演目、リストのソナタだ。そのリストとショパンの小品がさっぱり弾かれ たのち、ソナタの冒頭のト音がその後の展開を予告するかのように剣呑に鳴り響く。事実、それから約半時間、演奏技巧面ではもちろん、多様な要素が統合された構成面でもスリルあふれる演奏が繰り広げられたのだった。

 特にフーガ部分から第1主題へ回帰する箇所や、最後の山場は圧巻。だが、それ以上に胸打たれたのは、続く締めくくりだ。穏やかな音の連なりに、先立つ紆余曲折の重みがしかと込められていたからである。とにかく素晴らしい演奏会だったが、この優れたピアニストの音楽はこれからまだまだ深化していくだろう。(大久保賢 2014年4月20日 青山音楽記念館バロックザール)

演奏会評 2014年4月

 ドイツを拠点に活躍している彼女は、何年かに一度帰国して着実に、リサイタルを開いているのは同慶の限り。今回は「二人のフランツ」というサブタイトルで、シューベルトの作品142の「即興曲」と、リストのソナタと「ポーランドのメロディ」、それにショパンのコントルダンスと、スカルラッティのソナタ4曲という、すっきりとしたプログラムだった。

  萬谷はまた一回り大きくなって帰った感じで、全体の表現に風格のようなものが加わっていた。最初のスカルラッティはいわば、小手調べといったところで、もう少しリズムの軽妙さが望まれるところだが、技巧的にはすっかり安定し切って、ゆとりのある表現はさすがと思わせた。シューベルトも自然な音楽の流れが快く、旋律をよくうたわせて曲の持つ魅力を、ストレートに伝えていたように思う。

 しかし今回のプログラムのハイライトは、やはりリストのロ短調ソナタで、彼女はこの曲の持つダイナミック・レンジを幅広く捉え、特にピアニッシモの美しさを重点的に表現していたのが注目される。勿論フォルテ領域でも、音が濁ったり割れたりすることなく、余裕のあるところを窺わせていたが、その弱音の効果は、改めて作品の持つ魅力を抽出したように思われた。全体への見通しも行き届いていて、ここでも自然さを失わなかったのが特筆されるだろう。またショパンは滅多に演奏されないレパートリーだが、舞曲の性格を的確に捉えた表現は見事だったし、「ポーランドのメロディ」はその昔、リストの直弟子ローゼンタールがレコードに録音していた、懐かしのレパートリーだが、萬谷の演奏もそれに劣らず粋で洗練された好演になっていたといえる。彼女は現在まさに、中堅の国際派のピアニストとして、確固たる地歩を踏み出したといっていいだろう。(出谷哲 2014年4月20日 青山音楽記念館バロックザール)

il Caffè n. 37 [723]

Al Via l’Autunno musicale in Terra di Lavoro
Eri Mantani: il fascino giapponese della sonata


Mirato a colmare un paesaggio artistico  locale  decisamente  sem- pre più asciutto, l’Autunno musicale organizzato dall’Associazione Anna Jervolino andrà decisamente a riempire per ben due mesi e mezzo, con qualcosa di diverso dal solito calcio, i week-end dei me- lomani della provincia di Caserta. Con un programma variegato che sottolinea le due linee direttrici del festival: una, proposta dall’Asso- ciazione, di virtuosismo interpretativo, in particolare al pianoforte, e l’altra tematica (Itinerari barocchi), proposta dall’Orchestra da Came- ra di Caserta sotto la direzione del Maestro Antonino Cascio. Nell’- ambito del suddetto Pianofestival la presente edizione vanta nomi di rilevanza dell’arte pianistica: Eri Mantani, Davide Franceschetti, Olaf John Laneri, Marco Vincenzi, Paola Volpe, Paolo Bordoni, Enrico Pace, Filippo Gamba e Oliver Kern.
Eccoci dunque al Museo Campano di Capua al concerto di aper- tura con la giapponese Eri Mantani (con Paola Volpe le uniche rap- presentanti del gentil sesso), che sabato ha aperto in trionfo un festi- val che si annuncia interessantissimo proprio nella sua diversità. La prima parte ha incluso cinque sonate, delle quali le prime quattro - brevissime ma rappresentative - di Domenico Scarlatti, seguite dal “primo amore” Franz Schubert - autore che ha consentito all’artista, oltre al primo premio all’importantissimo omonimo Concorso piani- stico di Dortmund, anche la soddisfazione di vincere il premio della miglior interpretazione di un brano di Schubert offertole dal Concor- so Casagrande di Terni.
La scaletta in due tempi riflette - sia prima che dopo l’intervallo - le possibilità fisiche e perché no affettive, con cui la pianista ha inteso impegnarsi nell’illustrare il crescente patetismo richiesto dagli spartiti, a partire dalle placide sonate di Scarlatti alla pateticità brahmsiana della Rapsodia nr.1 in si minore op. 79. Naturalmente transitando, nella Sonata in la maggiore D664 appunto, per l’apparente semplici- tà melodica schubertiana (simil-Mozart, per intenderci), che però o- gni tanto passa dal pianissimo agli accordi più risaltati, mantenendosi tuttavia in un discorso di impeccabile fluidità che ha reso Eri Mantani maestra indiscussa dell’interpretazione schubertiana.
Molto simile alla prima parte la scaletta della seconda: infatti, par- tita dai due pezzi di Couperin scritti inizialmente per clavicembalo - strumento che l’onomatopeia mette molto più in luce del pianoforte
- comincia dallo stesso Settecento per arrivare, dopo un secolo, a Be- ethoven - colui  che ha tanto rivoluzionata  la sonata. In particolare anche questa conclusiva, la nr.21 op. 53 in do maggiore soprannomi-
nata Aurora, che per esempio cambia dominante dal do “di titolo” in mi, invece che di sol. Tuttavia Eri Mantani è riuscita, oltre che assesta- re le numerose idee musicali del Rondò (questa sonata fu definita “l’Eroica per pianoforte”), anche a creare all’inizio quell’indescrivibile atmosfera di rêverie, cosi ben congiunta al fascino del museo capua- no.
Di ritorno a Capua dal Sol levante dopo tre anni, la pianista Eri Mantani non ha potuto trattenere l’emozione quando alla fine ha ringraziato tra le lacrime un pubblico folto, molto affettuoso, a cui l’artista ha regalato di cuore tre bis - Chopin in primis…

(Corneliu Dima /  Recital in Capua, Italy 19 Oct 2013)

Frankenpost

Meisterliche Klänge in Marktredwitz

Der Pianistennachwuchs des Haus Marteau zeigt im Egerland-Kulturhaus sein Können. Die Schüler von Professor Bernd Glemser präsentieren klassische Musik. Das Publikum ist begeistert.

Furioses Finale

Dann das furiose Finale mit Eri Mantani. Sie präsentierte vier Klavierstücke von Johannes Brahms aus dem "opus 118". Zu Beginn eher melodiös, forderte die Rhythmik des dritten Stückes die volle Aufmerksamkeit der Zuhörer. Die Schüler, die schon im ersten Teil des Konzerts aktiv waren, saßen im zweiten Teil mit im Publikum. Ihre Finger wanderten über die Beine, sie spielten mit. Ebenso empfanden sie die Romantik des letzten Stückes, das eher nüchtern begann, im Verlauf aber viel Dynamik zuließ. (Matthias Kuhn) - Concert in Marktredwitz, Germany (3 Aug 2013)

L'eco di Bergamo

Eri Mantani

talento sobrio alla giapponese

Eri Mantani, giovane solista alla Società del Quartetto, è staia protagonista dì un'altra bella serata di musica. Anche la seconda tappa della 107a stagione ha offerto al considerevole pubblico una proposta esecutiva originale e dal profilo piuttosto marcato. La star giapponese è una interprete giovane ma non giovanissima: vogliamo dire che la Mantani ha già definito un suo stile e un suo tracciato interpretativo abbastanza chiaro e spiccato. Lo ha fatto anche con un programma decisamente diviso, da un lato Schubert, dall'altro Liszt, con l'intermezzo raro di una Sonata di Enescu, incursione anomala nel '900. Il suo si potrebbe definire un pianismo cesellato con cura ed equilibrio, ma attento a far pul sare con vitalità e sincerità le ragioni poetiche profonde. Non è una virtuosa nel senso comune: il bagaglio tecnico non le difetta (in specie quello dell'articolazione rapida), ma non ne fa un uso spettacolare. E questo non solo nella estatica Polacca n. 2 di Liszt, ma anche nei più estroversi Giochi d'acqua a vil-la d'Este o nella celebre Rapsodia ungherese n. 2. In questi ultimi due casi è stato evidente come alla solista non interessasse mostrare abilità, bensì pennellare con poesia e sua-dente bellezza le idee musicali, le soluzioni inedite, come quelle, superbe, di colore e di tecnica pre-impressionistica dei Giochi d'acqua. A maggior ragione il discor-so valeva con gli Improvvisi op. 142 di Schubert: qui le ragioni del canto hanno prevalso da cima a fondo, trovando un alveo ideale in cui brillare al meglio. La Mantani ha dimostrato di saper dosare i colori, i timbri anche delle note di ogni accor-do, il respiro, l'incedere e la retorica espressiva nel suo complesso. Ne emergeva uno Schubért molto equilibrato e «classico», ma nondimeno molto sincero e comunicativo. La solista ha dimostrato una bella disinvoltura anche nell'eclettismo stilistico) di Enescu e nello Scarlatti concesso come fuori programma. ■ Bernardino Zappa

- Recital in Bergamo, Italy (14 Feb 2012)

「レコード芸術」2011年12月号

 このデビューCDに彼女から聴くのはリストパガニーニ大練習曲集からイ短調の主題と変奏(周知の〈カプリース〉第24番を踏まえた作品)、シューベルトの歌曲からリストが編曲した〈どこへ〉と〈魔王〉、バラード第2番にハンガリー狂詩曲第2番、それにエネスコのビアノソナタ第3番。

 いずれの曲からもピアニストの技巧とともに感性の鋭敏さが伝わってくる好選曲である。冒頭のパガニーニ/リストからしてそれは十二分に感じ取れるし魔王やバラード、ハンガリー狂詩曲の弾きぶりからも萬谷衣里の表現力、イメージ喚起力の強さはつぶさに感じ取れる。エネスコのソナタは、かつてディヌ・リパッ ティの秀演があったにもかかわらず、ピアニストのレパートリーとして定着はしていない作品。これはエネスコという存在への評価の低さあるいは片寄りに由来するのかもしれないが、聴けば誰にも分かるであろう作品の価値に照らして残念なことだ。 萬谷衣里の着眼点を讃えたい。もとよりこのソナタの演奏もすぐれている。 

準推薦(濱田滋郎)

TV.Rostock "Portrait Eri Mantani"

Documentary 05'51 (German) / 02 Dec 2011
ドイツのテレビ番組でドキュメンタリー「ポートレート 萬谷衣里」が放送されました。

Norddeutsche Neueste Nachrichten

"... Danach präsentierte er (Florian Krumpöck, Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Norddeutschen Philharmonie und des Volkstheaters Rostock) die in Rostock lebende japanische Pianistin Eri Mantani, die die Etüde "Waldesrauschen" und den "Liebestraum" voller Empfindsamkeit und mit zart perlendem Anschlag zelebrierte. ...."

- Concert at the Kunsthalle Rostock (22 Oct 2011)

CLASSIQUENEWS.COM

Ce soir, place à la jeunesse talentueuse : l'accord, - essentiel dans la programmation du festival-, entre jeunes années et talent prometteur, gagne encore en surprise avec la présence de la pianiste japonaise Eri Mantani (née à Osaka en 1982) qui joue Liszt: extraits des Années de Pèlerinage (Troisième Année) tout d'abord pour s'échauffer les doigts, et surtout en conclusion, Ballade n°2 en si mineur (S 171, datée de 1853), le même tonalité que la Sonate, si révolutionnaire, qui la précède. Dans le jeu élégant et fluide, d'une concentration transcendante de la jeune musicienne, se libère tous les éléments du cas "Liszt": ténèbres et lumière alternés par séquences, en une houle à la fois démoniaque et profonde d'où surgissent in fine au terme d'une alchimie sonore, les plus hauts élans mystiques: toute la vie et la spiritualité de Franz se trouvent ici résumés. Sans affectation ni effet démonstratif d'aucune sorte, la lauréate du dernier Concours international Casagrande de Terni (29è Concours Alessandro Casagrande, Italie), qui aime aussi être photographe, étonne par son jeu limpide et dépouillé qui voisine si naturellement avec les éthers de la révélation: tendresse, éblouissements, pudeur et sensibilité dansante distillent un miel pianistique dont on peine à s'extirper sans secousses intérieures. Proche de la transe, l'écriture s'y révèle aussi proche de l'improvisation, faisant éclater la forme classique. Eri Mantani se dévoile ambassadrice allusive au pouvoir de séduction irrésistible. Propre aux grands interprètes, et la jeune musicienne encore trop rare en France (un concert à Saintes l'année dernière sous la tutelle d'Anne Queffelec, pour le festival Piano en Saintonge, où elle jouait avec la même plénitude, Schubert), en a déjà l'étoffe et la maturité, l'interprétation nous fait perdre pieds, en un moment de lévitation proche de la grâce (chant des piani superbes d'intériorité sobre). Immense jeune talent à suivre.

 - Festival "Transeuropéennes" in France (11 Mar 2011)

「音楽の友」2009年4月号

 密度の濃い響きのなかの瑞々しい感性と生命力。 それが萬谷衣里の魅力。それに知的な構成力が加わってきたよう。モーツァルトK310、シューベルトD784のソナタ、リストによるシューベルトの「魔王」のパラフレーズが前半。後半はブラームスの作品119、リスト「ハンガリー狂詩曲第2番」、そしてバルトークのソナタ。このプログラムには、 萬谷の心境、 特にヨーロッパ体験が反映されているのだろう。

  モーツァルトでは、 第1楽章の再現部あたりから諦観が聴こえはじめ、 第3楽章も決して情念だけでつき進まない。 その流れはシューベルトに引き継がれる。 萬谷のシューベルトは苦悩も喜びも薄らと紗がかかったよう。でも紗の向こうには多彩な音。歌に満ちていたのはブラームス。人生への執着も感じられる音楽だが、 萬谷はそんな議論には賢明にして巻き込まれない。最後のバルトークはこのピアニストの天賦の資質が横溢した演奏。聴き手を広がりのある響きで、そう、包み込む。(網干毅 2009年2月20日 大阪・いずみホール)

演奏会評 2009年2月

 最初のモーツァルトから、一陣の風が吹き抜けて行くような勢いがあり、短調の曲にふさわしい、一種のドラマを生み出していたといえる。シューベルトでも作品の様式感の把握が的確で、音そのものがロマン派のスタイルで、古典とは自ずと弾き分けられていて、表現の幅が大きく広がったのを印象付けた。そして「魔王」では技巧の冴を聴かせ、ヴィルトゥオーソ振りにも不足しない。

 ブラームスは一変して静かな抒情が魅力的で、どこまでも心優しく思いやりに満ちたタッチが美しい。音楽が呼吸するように、流れが自然でしかも奥行きが深 い。リストのハンガリー狂詩曲は、それぞれのパートが明解で、まったく曖昧さのない表現で見事だった。しっかりとダイナミックスもコントロールされ、喧騒さのないリストは実に魅力的だ。バルトークも打楽器的な効果を発揮しながらも、音楽の品格が損なわれていないのに感心させられた。そしていずれの曲も、本質を突いた表現がなされていて、しかもワンパターンになっていないこと。それぞれがふさわしい表現と技巧で、弾き分けられていたのは、とりもなおさずプロフェッショナルとしての資格だろう。彼女の若さを考えると、その完成度はすこぶる高く、世界的なサーキットで十分に通用する資質だろう。実に見事な演奏というほかない。

(出谷啓 2009年2月20日 大阪・いずみホール)

「関西音楽新聞」2006年646号

 萬谷衣里は、現在東京芸術大学の大学院に学んでいるが、優れたコンサート・ピアニストの1人として今後世に出る力量は明白だ。シューベルトのソナタ第13番で見せた、瑞々しく天真爛漫な抒情性。…プログラムを締めたベートーヴェンのソナタ第23番「熱情」では、実にソリッドな情感と迸る緊張感をまるで渦巻く螺旋の如くに貫き、並々ならぬ手腕を見せつけた。…自らを常に律しつつ音楽を俯瞰的に捉え、且つそこに一身を強く投影する姿に頼もしい将来性を見た。(村田英也 2006年2月19日 阿倍野区民センター・小ホール)

「音楽の友」2006年2月号

 プログラムの柱となっているフーガをはじめとして、声部間 のバランスもよく工夫されていて、とても分かりやすい表現といえるが、そこに音楽性の豊かさを伴っているのが良い。とりわけ伸びやかさと自在性を感じさせ たショスタコーヴィチが魅力的。 長大かつ難解なレーガーも、しっかりと自分のものにしていると思える無理のない演奏だった・・・(福本健 2005年12月11日 青山音楽記念館バロックザール)

演奏会評 2005年12月

 萬谷は特に対位法の処理に優れ、ショスタコーヴィチの「24の前奏曲とフーガ」の第7番と第24番では、それぞれの作品の持つ性格を見事に弾き分けていた。いわばポリフォニーの綾を整理して、実に分かりやすく聴き手にメッセージするという、基本をクリアーしていたといえる。とにかくバッハの平均律クラ フィーア曲集の第1巻のロ長調をも含めて、彼女の演奏の特色は明晰の一語に尽きると思う。とり分け今回素晴らしいと思わせたのは、ショスタコーヴィチの作品であった。(出谷啓 2005年12月11日 青山音楽記念館バロックザール)

「音楽の友」2004年6月号

 萬谷は、まだ東京芸大在学中だが、技術的にも音楽的にも実に充実した演奏を聴かせた。最初のベートーヴェンから、コントロールの効いた力みのない音と、 作品への共感を滲ませた豊かな表情が印象的だったが、リストにおいてもテクニックだけで弾き飛ばすようなところが皆無で、多彩 なニュアンスの《エステ荘の噴水》も、ダイナミックだが明快な構成力を伴った「幻想曲とフーガ」も、ともに聴きごたえ十分。シューベルトも、とても美しく味わい深い演奏で、作品への熱い想いが込められたような、それでいて感情に流されることなく、客観的なコントロールも伴った音楽性溢れる演奏であった。(福本健 2004年3月27日 クレオ大阪北)

演奏会評 2004年3月

 萬谷の演奏は単にテクニックが、正確なだけではない。 最初にベートーヴェンを聴いたときから、とにかく自分の音を持っていると感じられた。ピアノをそれらしく、十分に鳴らし切るのは勿論、その音色的なコントロールが、実に行き届いているのである。技術的に優れている点は、リストを聴けばたちどころに分かる。特にフーガの部分でも、各声部が明瞭に弾き分けられ、一切の混濁感はなかった。

 そしてシューベルトでも、長大なソナタを一瞬もだれることなく、スタイリッシュに纏め上げていたのには驚嘆させられた。ただ楽譜の印刷を忠実に音にするだけではなく、全体の構成から見通して、それぞれの主題を意味あるものとして、表現していたのが印象深い。それに彼女の特色としては、音楽の表現がワン・パターンにならないこと、それぞれの作品に応じて、固有の音色が選ばれていたこと。これは彼女の年齢と、経験量を考えると、大変なことといわねばならない。 それは演奏の完成度と、安定感につながる重要な要素だと思う。低音から高音まで、むらなくピアノが鳴っていたこと、そして自然な呼吸感があり、音楽が前に弾むのは、基本的なこととはいえ、実際に身につけている人材は少ない。願わくば教育の現場で、こうした貴重な才能が摘み取られないよう、心から願うばかりである。(出谷啓 2004年3月27日 クレオ大阪北)


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