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CLASS:aktuell 2017/Nr.1 (Germany)

Aus dem prallen Leben

Eri Mantani debütiert mit audiophilem Scarlatti Album


Domenico Scarlatti war als Personal Coach für die spanische Königin María Barbara engagiert. Um ihr Klavierspiel zu perfektionieren, ließ die Monarchin vom talentierten Neapolitaner unzählige Übungsstücke komponieren. Aus den 555 überlieferten „Sonaten“, die mit unerquicklichen Etüden nun wirklich gar nichts gemein haben, hat die japanische Pianistin Eri Mantani eine reizvolle persönliche Auswahl zusammengestellt, ein prall gefülltes Debütalbum, wie es kurzweiliger nicht sein könnte.

Die Königin muss beachtliche Fähigkeiten auf dem Tasteninstrument gehabt haben: Riesige Sprünge, hochvirtuose Läufe oder Überkreuzen der Hände sind auch heute für jeden Tastenspieler eine technische Herausforderung – zu Scarlattis Zeiten waren derartige Raffinessen geradezu revolutionär!

Und als wäre das nicht genug, überraschen die formal scheinbar überaus schlicht gehaltenen Sonaten immer wieder mit völlig unkonventionellen harmonischen Wendungen und virtuoser Brillanz. Und dann ist da noch das spanische Kolorit, das Scarlattis Sonaten so unverwechselbar macht. Immer wieder finden sich Anklänge an die traditionellen andalusischen Tänze, vor allem den Flamenco. Und wie Scarlatti Gitarrenklänge auf die Tastatur zaubert, ist einfach bezaubernd, wie z. B. in der f-Moll- Sonate K 239, oder die atemberaubenden Tonrepetitionen der Sonate in G-Dur K 455!

Eri Mantani versteht es, dieses südländische Flair auf dem mächtigen Steinway D zum Leben zu erwecken. Das perlt und glitzert, dass es eine Freude ist; aber auch die melancholischen Momente kommen keineswegs zu kurz. Das schon in stereo glasklare Klangbild sollte man am besten in 3D genießen - so wird die fein aufgenommene Super Audio CD zum audiophilen Hörvergnügen! (Lisa Eranos)


Musicalifeiten - www.quadrevisie.nl/jandekruijff (Netherlands)

Tegen 1721 ging de zesde zoon van de Napolitaanse opreracomponist Alessandro Scarlatti aan het Spaanse hof in Lissabon werken en later vestigde hij zich in Madrid waar hij tot zijn dood in 1757 zou blijven. De jonge Maria Barbara die later koningin van Spanje zou worden, was niet alleen leerling van Scarlatti maar ook zijn beschermvrouw. Zijn 555 sonates voor klavier werden grotendeels voor haar geschreven. Ze moet hoogbegaafd zijn geweest want de componist maakte het haar niet makkelijk met grote sprongen, botsende dissonanten, virtuoze loopjes en met gekruiste handen spelen. Elke denkbare techniek komt voor. Scarlatti meteen als fitness trainer dus. De Japanse, in Berlijn gevestigde pianiste Eri Mantani weet hoe je een mooie selectie uit die sonates op een Steinway D ideaal kunt laten glinsteren en sprankelen. Wat veelbelovend voor een cd debuut! Wanneer op de piano, dan zo, kristalhelder. Op bewonderenswaardige manier treedt ze in de voetsporen van andere grote pianistische Scarlattivertolkers als Vladimir Horowitz (Sony 517487-2, Mikhail Pletnev (Virgin 561.961-200, Yevgeny Sudbin (BIS CD 1508) en Igor Pogorelich (DG 435.855-2). Opnametechnisch heeft ze zelfs een streepje voor. Een uitgave die Scarlatti bewonderaars dus eigenlijk niet mogen missen. (Jan de Kruijff)


Radio broadcasting - France Musique (France) / 8.Feb.2017

D.Scarlatti's two sonatas (K.427&K.478) from the new CD "Domenico Scarlatti Sonatas - Eri Mantani" were broadcasted on radio "France Musique" in France. You can listen the podcast on this link.


Märkische Oderzeitung (Germany) / 12.Jan.2016

Scarlatti, Brahms und Beethoven im Repertoire:  Bereits zum zweiten Mal gastierte am Sonntag die Pianistin Eri Mantani in der Klosterscheune. Als Zugabe spielte sie Chopin.  © Juliane Pieper/MZV
Scarlatti, Brahms und Beethoven im Repertoire: Bereits zum zweiten Mal gastierte am Sonntag die Pianistin Eri Mantani in der Klosterscheune. Als Zugabe spielte sie Chopin. © Juliane Pieper/MZV

Komponisten virtuos interpretiert

Zehdenick (jp) Den Auftakt im diesjährigen Kulturkalender der Zehdenicker Klosterscheune spielte am vergangenen Sonntag die Pianistin Eri Mantani.

Ihr türkisblaues Abendkleid - ein Blickfang im rustikalen Ambiente, ihr Programm - eine Deutschlandpremiere. Mit virtuos interpretierten Stücken bekannter Komponisten zog die Japanerin das Publikum in ihren Bann. Fröhlich beschwingt begann Mantani ihr Vorspiel mit vier Sonaten des italienischen Komponisten Domenico Scarlatti, gefolgt von Variationen Mozarts. Seinen "Türkischen Marsch", einen Klassiker, spielte Mantani als ersten Höhepunkt vor der Pause, bevor sie mit Brahms zurückkehrte. Wie fließendes Wasser perlten ihre Hände über die Klaviatur, besonders eindrucksvoll im Stück "Am See von Wallenstadt" von Franz Liszt. Und dann wurde alles still: Mit Beethovens Mondschein-Sonate versetzte Eri Mantani ihr Publikum in eine andächtige Stille. Fünf Minuten lang herrschte absolute Regungslosigkeit in allen Reihen. Von den Zuhörern gab es zum Abschluss viel Applaus, von Mantani dafür Chopin als Zugabe. Über die Grenzen Japans hinaus ist die in Berlin lebende Pianistin inzwischen bekannt. Sie gastierte in Italien, Frankreich und Österreich. In die Zehdenicker Klosterscheune zog es Mantani nun schon zum zweiten Mal, wie sich Jörg Zieprig am Sonntag erinnerte.

- Recital in Zehdenick, Brandenburg Germany (10.Jan.2016)


Radio broadcasting - Radio Stephansdom (Vienna) / 06&10 Sep 2014

The concert recording at the Liszt Festival Raiding (21 June 2014) was broadcasted on 6 and 10 September 2014 by radio "Radio Stephansdom" in Vienna. The interpretation of Eri Mantani - "Polish Melody" and "Hungarian Rhapsody No. 2" of Franz Liszt - you can listen here.


il Caffè n. 37 [723]  (Italy) / 25 Oct 2013

- Recital in Capua, Italy (19 Oct 2013)


Frankenpost (Germany) / 03 Aug 2013

Meisterliche Klänge in Marktredwitz

Der Pianistennachwuchs des Haus Marteau zeigt im Egerland-Kulturhaus sein Können. Die Schüler von Professor Bernd Glemser präsentieren klassische Musik. Das Publikum ist begeistert.

Furioses Finale

Dann das furiose Finale mit Eri Mantani. Sie präsentierte vier Klavierstücke von Johannes Brahms aus dem "opus 118". Zu Beginn eher melodiös, forderte die Rhythmik des dritten Stückes die volle Aufmerksamkeit der Zuhörer. Die Schüler, die schon im ersten Teil des Konzerts aktiv waren, saßen im zweiten Teil mit im Publikum. Ihre Finger wanderten über die Beine, sie spielten mit. Ebenso empfanden sie die Romantik des letzten Stückes, das eher nüchtern begann, im Verlauf aber viel Dynamik zuließ. (Matthias Kuhn)

 - Concert in Marktredwitz, Germany


TV.Rostock "Portrait Eri Mantani" (Germany) / 02 Dec 2011

Documentary 05'51 (German)


L'eco di Bergamo (Italy) / 15 Feb 2012

L'eco di Bergamo

- Recital in Bergamo, Italy (14 Feb 2012)


Norddeutsche Neueste Nachrichten (Germany) / 24 Oct 2011

"... Danach präsentierte er (Florian Krumpöck, Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Norddeutschen Philharmonie und des Volkstheaters Rostock) die in Rostock lebende japanische Pianistin Eri Mantani, die die Etüde "Waldesrauschen" und den "Liebestraum" voller Empfindsamkeit und mit zart perlendem Anschlag zelebrierte. ...."

 - Concert at the Kunsthalle Rostock (22 Oct 2011)


CLASSIQUENEWS.COM (France) / 12 Mar 2011

Ce soir, place à la jeunesse talentueuse : l'accord, - essentiel dans la programmation du festival-, entre jeunes années et talent prometteur, gagne encore en surprise avec la présence de la pianiste japonaise Eri Mantani (née à Osaka en 1982) qui joue Liszt: extraits des Années de Pèlerinage (Troisième Année) tout d'abord pour s'échauffer les doigts, et surtout en conclusion, Ballade n°2 en si mineur (S 171, datée de 1853), le même tonalité que la Sonate, si révolutionnaire, qui la précède. Dans le jeu élégant et fluide, d'une concentration transcendante de la jeune musicienne, se libère tous les éléments du cas "Liszt": ténèbres et lumière alternés par séquences, en une houle à la fois démoniaque et profonde d'où surgissent in fine au terme d'une alchimie sonore, les plus hauts élans mystiques: toute la vie et la spiritualité de Franz se trouvent ici résumés. Sans affectation ni effet démonstratif d'aucune sorte, la lauréate du dernier Concours international Casagrande de Terni (29è Concours Alessandro Casagrande, Italie), qui aime aussi être photographe, étonne par son jeu limpide et dépouillé qui voisine si naturellement avec les éthers de la révélation: tendresse, éblouissements, pudeur et sensibilité dansante distillent un miel pianistique dont on peine à s'extirper sans secousses intérieures. Proche de la transe, l'écriture s'y révèle aussi proche de l'improvisation, faisant éclater la forme classique. Eri Mantani se dévoile ambassadrice allusive au pouvoir de séduction irrésistible. Propre aux grands interprètes, et la jeune musicienne encore trop rare en France (un concert à Saintes l'année dernière sous la tutelle d'Anne Queffelec, pour le festival Piano en Saintonge, où elle jouait avec la même plénitude, Schubert), en a déjà l'étoffe et la maturité, l'interprétation nous fait perdre pieds, en un moment de lévitation proche de la grâce (chant des piani superbes d'intériorité sobre). Immense jeune talent à suivre.

 - Festival "Transeuropéennes" in France (11 Mar 2011)

 

 

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